Im Juni 2003 wurde die Kooperation aus dem Zweckverband Knüllgebiet und den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg und Schwalm-Eder vom Hessischen Umweltministerium zur BIOREGIO Holz Knüll ernannt. Ziel der BIOREGIO Holz ist es, das Heizen mit Holz auszubauen. Dafür bietet der Knüll mit seinen großen Waldflächen ideale Voraussetzungen.
In den vergangenen sechs Jahren gingen vor allem die Kommunen beispielhaft voran. So wurden im kommunalen Bereich mehr als 60 neue Anlagen installiert, die Schulen, Turnhallen und Rathäuser versorgen.
Im Rahmen ihrer Sommerreise durch Hessen besuchte die hessische Umweltministerin Silke Lautenschläger die BIOREGIO Holz Knüll, um diese Erfolge zu würdigen und den Endbericht der 2. Projektphase entgegenzunehmen. „Fast die Hälfte des Wärmebedarfs in den kreiseigenen Gebäuden der Region wird heute durch heimisches Holz gedeckt. Dies ist ein großartiges Ergebnis“, lobte Lautenschläger. Rund 9 Millionen Euro sind in der Region von der öffentlichen Hand in Holzheizungen investiert worden, zu denen das Land Hessen etwa 2,5 Millionen Euro Zuschuss gegeben hat. Durch Aufträge an heimische Handwerksbetriebe und Firmen ist ein großer Teil der Investitionssumme in der Region verblieben. Die Nutzung von Holz erhält und schafft neue Arbeitsplätze, auch bei mittelständischen Holzverarbeitungs- und Handwerksbetrieben. Es wurden mindestens 15 neue Arbeitsplätze im Bereich Brennstofflieferung und Anlagenbetrieb geschaffen und gesichert.
Gemeinsam mit der Projektgruppe BIOREGIO Holz Knüll besichtigte Lautenschläger den Biomassehof der Firma Frank Holstein in Alheim-Heinebach. „Ich danke allen Beteiligten der BIOREGIO Holz Knüll für die gute Zusammenarbeit und die aktive Mithilfe zum Erreichen der Hessischen Landesziele im Energiebereich“ so Lautenschläger.